bio & solidarisch: essen, trinken, beitragen

Veganer Mittagstisch

Der Mittagstisch im Madia im Zentrum von Potsdam wird semi-regelmäßig, nach vorheriger Ankündigung, meist montags bis freitags 12 – 15 Uhr, ausgeschenkt. Alle Zutaten sind vegan aus kontrolliert-biologischem Anbau. Das saisonale Gemüse stammt vom Potsdamer Bio-Acker. Meist gibt es eine Suppe, ein Hauptgericht und einen kunterbunten Salat  : )

Getränke und Kuchen

Ob zur Mahlzeit oder einfach so: Wir schenken gern koffeinfreie oder -haltig Kaffees und Tees aus. Auch Säfte, Trinkschokolade oder Yogi-Tee zaubern wir auf den Tisch. Manchmal überraschen wir uns sogar selbst und haben einen Kuchen parat. Durchaus auch mal glutenfrei oder nur mit Früchten gesüßt.

Öffnungszeiten – das Madia bist du

WANN geöffnet ist und WAS genau gekocht wird, hängt davon ab, welche Köch’innen gerade Zeit & Freude zum Kochen haben. Denn alle Beiträge im Madia sind freiwillig und gegenleistungsfrei – auch das Kochen. Bezahlte Stellen gibt es im Madia nicht! Stattdessen bieten sich viele Möglichkeiten, wie wir alle zum Gelingen des Madias als lebendigen Begegnungs- und Gemeinschaftsort beitragen können.

Ob gerade mehr Geld- oder Zeit-Beiträge gebraucht werden oder gar beides gleichzeitig, machen wir mit dem Beitrags-Barometer an der Wand und per E-Mail sichtbar. Mehr dazu unter Beitragsökonomisches Experiment

Vielleicht hast du ja auch einmal Lust, Zeit und Freude daran im Madia zu kochen oder anderweitig beizutragen? Was bist du heute? Gast oder Wirt oder beides?

Enkeltaugliche Wirtschaft

Wirtshäuser und Gaststätten sind seit jeher Orte des Bewirtens von Freunden und Gästen, des Erfüllen von Bedürfnissen und des damit einhergehenden planvollen Wirtschaftens. So lag es wohl nahe, dass die Gast-Wirtschaft Namensgeberin für die gesamte Welt-Wirtschaft wurde.

Das Madia zeigt konkret auf, dass ein anderes, nachhaltiges und enkeltaugliches Wirtschaften möglich ist. Sowohl im Sinne der Gast-Wirtschaft, als auch der Welt-Wirtschaft. Darum sind wir eingebettet in ein Netz aus ökologischen, solidarischen und beitrags-ökonomischen Initiativen. Wir reflektieren immer wieder neu, welche Firmen, Kooperativen und Initiativen wir mit dem Einkauf von Produkten oder auf andere Weise gerne unterstützen wollen. Hier ein Überblick:

  • Wir zaubern Gerichte mit Bio-Gemüse aus Potsdam (Florahof Potsdam)
  • Das Madia ist zentrale Abholstation für eine Solidarische Landwirtschaft (Sterngartenodyssee)
  • Unser Strom kommt von der Sonne über Solaranlagen in der Lausitz (Bürgerwerke)
  • Das Geld auf unserem Vereinskonto hat sozialen, ökologischen und kulturellen Mehrwert (Triodos Bank)
  • Unsere Internet-Bandbreite teilen wir mit allen in der Umgebung des Madias und darüber hinaus über das Mesh-Netzwerk von Freifunk Potsdam
  • Möglichst regionale und verpackungsarme Lebensmittel vom Bio-Großhandel (Bode Naturkost) kommen in 25 Kilo schweren Säcken zu uns ins Unverpackt-Lager. Wir kochen damit für Veranstaltungen, den leckeren Mittagstisch und auch zu Hause – denn Mitglieder der Madia-Gemeinschaft können für ihren eigenen Gebrauch Lebensmittel aus dem Lager mitnehmen.
  • Unser Saft kommt aus dem Havelland (Mosterei Ketzür)
  • Unsere Cashew-Nüsse stammen aus fairer Wildsammlung auf Bali und werden dort auch unter menschenwürdigen Bedingungen aus ihrer hautreizenden Schale befreit (Atlantis Food)
  • Unser Kaffee kommt aus Nicaragua vom Kooperativenverband Tierra Nueva: fair, bio, direkt importiert via Leipzig (Café Chavalo).
  • Kleidung kann über die Kleider-Schenkecke des Madias an andere Menschen weitergegeben und einfach mitgenommen werden. Für größere Auswahl veranstalten wir immer mal wieder eine Kleider-Schenk-Party im Madia. Ansonsten empfehlen wir den Besuch im Umverteiler, dem Umsonstladen in der Charlottenstraße oder auch im Umsonstladen der Zeppi 25
  • Küche für Alle oder kurz KüfA: Zu besonderen Gelegenheiten kochen wir auch gemeinsam mit geretteten Lebensmitteln, die auf dem Markt nicht mehr verkaufsfähig aber noch immer noch absolut genießbar sind. Besonders herzliche Atmosphäre haben wir bspw. bei der Nicht-Allein-Sein-KüfA an Heilig-Abend erleben dürfen, bei der wir religionsunabhängig mit allen gefeiert haben, die an diesem Abend – aus verschiedensten Gründen – keine Lust auf’s Alleinsein hatten.
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